Die Vielfalt des Betons.
   

Wenn der Franzose "c'est béton" sagt, meint er, auf etwas ist absoluter Verlass.
Der Verwendungszweck und die gestellten Anforderungen an das Bauwerk bestimmen die Zusammensetzung des Betons. Darin liegt die Stärke von Beton. Er kann den Erfordernissen des jeweiligen Bauwerkes angepasst werden:


Normalbeton, der verlässlich Solide, spielt eine tragende Rolle.
Leichtbeton kommt zum Einsatz, wenn es ums Behagliche
   geht,  zum Beispiel für die Wände im Wohnungsbau. Blähton,       Holzspäne und Ziegelsplitt bilden beispielsweise den Zuschlag.
Schwerbeton mit besonderen, sehr schweren                            Gesteinskörnungen, (Basalt, Stahlfasern) - für                               Spezialanwendungen, z.B. Strahlenschutz.
Hochleistungsbeton kommt im Siedlungswasserbau zum          Einsatz,   wenn Wasserdichtigkeit oder Beständigkeit gegen          aggressives   Abwasser im Vordergrund steht.
Recyclingbeton bringt den Umweltgedanken ein: seine                Zuschläge bestehen zum Teil aus wiederaufbereiteten                  Baurestmassen, er wird sowohl im Hoch-, wie auch im Tiefbau    eingesetzt.

 
         
 
 
Betonschnitte
         
 
  Durch vielfältige Variationsmöglichkeiten in der Verarbeitung und Zusammensetzung ist Beton universell einsetzbar und erfüllt die Kriterien für ökologisches und ökonomisches Bauen bestens.

Dafür steht Beton:
• Sicherheit,
• Wertbeständigkeit,
• Brandschutz,
• Wärmespeicherung,
• Lärmschutz,
• gestalterische Freiheit,
• Belastbarkeit

Beton ist heute ein High-tech Produkt, das aber eine lange Geschichte verzeichnet. Das Prinzip der Herstellung von Beton war bereits im Altertum bekannt und wurde von den Römern zur Hochblüte entwickelt. Wer das Pantheon in Rom bewundert, steht vor einem Betonbau.
 
         
 

 

 

top