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Flächenbefestigungen
Verkehrsflächen mit Betonpflastersteinen
Anleitung für die Befestigung von Verkehrsflächen
mit
Betonpflastersteinen
Die Verwendung von Betonpflastersteinen zur Befestigung
von
Straßen, Wegen und Plätzen sowie auch
von Industrieflächen
nimmt weltweit ständig zu. Durch die große
Variabilität hinsichtlich Farbgebung, Form,
Oberflächenstruktur und Verlegemuster
ergibt sich eine Vielfalt von Gestaltungsmöglichkeiten.
Die Befestigung mit Pflastersteinen
ist eine der ältesten Bauweisen, deren Anwendung
heute durch neue umfassende Forschungsarbeiten,
Untersuchungsergebnisse und praktische Erfahrungen
abgesichert ist.
Die Bemessung des Straßenoberbaues mit Betonpflastersteinen
ist auf die zu erwartende Verkehrsbelastung und
die vorhandene
Tragfähigkeit der Unterlage abzustimmen, um
eine ausreichende
Gesamttragfähigkeit während der vorgesehenen
Lebensdauer
sicherzustellen. Erst dadurch kann der Vorteil der
üblicherweise
geringen Erhaltungskosten von Pflasterdecken voll
zur Geltung
kommen.
Eine technisch richtige Ausführung des Oberbaues
ermöglicht
auch die einfache Wiederherstellung der Pflasterbefestigung
nach Aufgrabungen für Versorgungsleitungen
usw. Dies ist besonders für den städtischen
bzw. innerörtlichen Bereich von großer
Bedeutung.
Die Widerstandsfähigkeit von
Betonpflastersteinen gegen
Treibstoff, Öl, Fett und Tausalzeinwirkung
ermöglicht zusätzlich eine Anwendung für
Spezialfälle (z.b. Tankstellenbereiche). Bei
Pflasterbefestigungen können ungebundene und/oder
gebundene Tragschichten angewendet werden.
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Für die Befestigung
mit Betonpflastersteinen kommen u.a. folgende Anwendungsbereiche
in Betracht:
• Erschließungs-, Wohn- und Siedlungsstraßen
• Haltebuchten bei Autobusstationen
• Fahr- und Haltestreifen in Busbahnhöfen
• Parkplätze, Rastplätze
• Tankstellenbereiche
• Befahrbare Gleiskörper von Schienenfahrzeugen
und Bahnsteigbereiche
• Industrieflächen, Hafenstraßen
• Ländliche Straßen und Wege
• Radwege, Gehwege
• Fußgängerzonen
(mit oder ohne Ladeverkehr)
• Gestaltete Plätze
• Einfahrten, Hofflächen, Abstellplätze
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1.
Begriffe

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Beim Straßenoberbau
werden Tragschichten und Deckschichten
unterschieden (Bild 1). Als Tragschichten können
ungebundene und/oder gebundene Schichten verwendet
werden. Zu den gebundenen Schichten zählen
bituminöse oder zementstabilisierte Schichten,
in Ausnahmefällen auch Betontrag-
schichten. Die ungebundenen Tragschichten sind aus
Rund- oder Kantkörnungen aufgebaut. Je nach
Bautype können ver-
schiedene Kombinationen der Tragschichten Anwendung
finden (vgl. Punkt 2.3.2).
Die Deckschicht besteht bei Pflasterbefestigungen
aus den
Pflastersteinen (Betonsteine, Betonverbundsteine,
Betonplatten Natursteine) und der
Pflasterbettung. Für die ausreichende
Stabilität der Pflasterbefestigung ist in der
Regel eine seitliche Randeinfassung
erforderlich.
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Zeichnung: Oberbau mit Pflasterdecke, schematisch
(die in Klammer gesetzten Begriffe sind umgangsprachlich
gebräuchlich)
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2. Oberbau
Tragschichten, Anforderungen
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Tragschichten,
Anforderungen bei Pflasterbefestigungen können
ungebundene und/oder gebundene Tragschichten angewendet
werden.
Ungebundene untere Tragschichten (Frostschutzschichten)
und ungebundene obere Tragschichten (Rund- oder
Kantkörnungen, zentralgemischte Kantkörnungen)
müssen den Anforderungen gemäß RVS
8S.05.11entsprechen. Diese Anforderungen beziehen
sich in erster Linie auf die Frostsicherheit, die
Sieblinie und die ausreichende Verdichtung bzw.
Tragfähigkeit (siehe Tabelle 1) Bei Aufbauten
für sehr schwache Verkehrsbelastung kann auf
die Unterscheidung zwischen oberer und unterer ungebundener
Tragschicht verzichtet werden, wobei dann die Verdichtungsanforderungen
an die untere ungebundene Tragschicht gelten.
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| Schichtart |
Verdichtungsgrad |
Verformungsmodul |
| Obere
ungebundene Tragschicht aus
zentralgemischter Kantkörnung (RVS 8S.05.11) |
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| Obere ungebundene
Tragschicht (RVS 8S.05.11)
Untere ungebundene Tragschicht
(RVS 8S.05.11) |
103
101 |
751)
601) |
| Unterbauplanum (RVS 8.24) |
100 |
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1) Die angebenen Verformungsmodule
sind bei Verwendung von gebrochenem Material
(Brechkörnung) um 20%
zu erhöhen. 2) Bei Böden,
bei denen das Verdichtungsverhältnis <
2,0 ist. |
| Tabelle 1: Verdichtungsanforderungen
an ungebundene Tragschichten und Unterbau
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Bituminös gebundene Tragschichten müssen
den Anforderungen gemäß RVS 8S.05.14, zementstabilisierte
Tragschichten den Anforderungen gemäß RVS
8.05.13 entsprechen.
Besondere Bedeutung kommt der dauernd wirksamen Ent-
wässerung
des Oberbaues bzw. des Unterbauplanums zu. Es ist
sicherzustellen, dass Wasser, das durch die Tragschichten
eingedrungen ist, auf dem Unterbauplanum abfließen
kann. Dies wird durch eine entsprechende Querneigung
des gut verdichteten Unterbauplanums von mindestens
4% und die Sicherstellung der seitlichen Entwässerungsmöglichkeit
erreicht (Bild 2).
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Zeichnung: Entwässerung
- Längsdränage
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Eine Sonderform bildet die wasserdurchlässige
Pflasterdecke aus Öko-Sickersteinen,
bei der gegebenenfalls auf eine Längsentwässerung
verzichtet werden kann (siehe Bild 3). |
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Zeichnung: Wasserdurchlässige
Pflasterdecke (Entwässerung über Sickergräben)
TOP
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Pflasterdecke, Anforderungen


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Die verwendeten Pflastersteine
müssen hinsichtlich Frost-tausalzbeständigkeit
den Anforderungen der Önorm B 3306 entsprechen.
Hinsichtlich Abschleifverlust und Spaltzugfestigkeit
gelten die Anforderungen gemäß ÖNORM
B 3258.
Die Steinform übt einen wesentlichen Einfluß
auf die Stein-
festigkeit der Pflasterdecke und
damit auch auf die Tragfähigkeit bzw. Lebensdauer
der Gesamtbefestigung aus. Es werden z.B. Quadrat-,
Rechteck- oder Sechseckpflastersteine sowie zahlreiche
Arten von Verbundpflastersteinen
unterschieden.
Verbundpflastersteine bewirken
durch ihre besondere Formgebung einen Verbund der
Steine untereinander und verhindern dadurch ein
Loslösen von Einzelsteinen durch die Einwirkung
von Verkehrslasten. Der Unterschied
zwischen rechteckigen und verzahnten Steinen (Verbundsteinen)
kommt somit nicht nur bei vertikaler Belastung,
sondern verstärkt auch bei horizontalen Kräften
(Kurvenbereiche, Brems- oder Beschleunigungsvorgänge,
Kreuzungs- oder Einmündungsbereiche, Steigungsstrecken)
bzw. unter drehenden Rädern zum Ausdruck.Die
Steindicke hat ebenfalls Einfluß auf die Tragfähigkeit
derGesamtbefestigung. Für die meisten Anwendungsgebiete
reichen Steindicken von 6 cm bis 8 cm aus, da es
in der Regel wirtschaftlicher
ist, die sich aus der Belastung ergebenden Anforderungen
bei der Auswahl und Bemessung der Tragschichten
zu berücksichtigen. Nur bei Verkehrsflächen
mit besonders schwerer Belastung (z.B. spurfahrendem
und/oder langsamfahrendem Schwerverkehr, Containerflächen,
starke Horizontalbeanspruchungen) kann der Einsatz
von 10 cm dicken Pflastersteinen vorteilhaft sein.
Eine neue Pflasterbefestigung zeigt auch bei Verbundsteinen
hinsichtlich Lastverteilung zunächst ein "Einzelsteinverhalten".
Erst ab einer gewissen Anzahl von Lastübergängen
(ca. 10.000 Lastwechsel) tritt die erforderliche
Verspannung und damit die Verbundwirkung ein. Erst
ab diesem Zeitpunkt kommt auch der Steindicke ein
größerer Einfluß auf das Tragverhalten
zu.
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Maßgebend für die Oberbaubemessung von
Pflasterbefestigungen ist einerseits
die Tragfähigkeit der Unterlage und andererseits
die zu berücksichtigende Verkehrsbelastung. Bei
den nachfolgenden Bemessungstafeln wird von einer
Mindesttragfähigkeit der Unterlage entsprechend
den einschlägigen Vorschriften (siehe Tabelle
1) ausgegangen sodass als wesentliche Eingangsgröße
die Verkehrsbelastung bleibt. |
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Ermittlung der Verkehrsbelastung
Für die Oberbaubemessung ist ausschließlich
der Lastverkehr maßgebend, der PKW-Verkehr
kann vernachlässigt werden. In Abhängigkeit
von der stattfindenden Verkehrsbelastung werden
fünf Lastklassen unterschieden.
Die Lastklassenbezeichnung stimmt einerseits mit
der Einteilung der RVS 3,63 überein (Lastklasse
III bis V), andererseits erfolgt eine entsprechende
Erweiterung (VI und VII). Für die Einordnung
in eine bestimmte Lastklasse ist die Verkehrsbelastung
auf dem höchstbelasteten Bereich der Verkehrsfläche
(Fahrstreifen) maßgebend. Für die Ermittlung
dieser maßgebenden Verkehrsbelastung sind
die folgenden Möglichkeiten a bis c gegeben.
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Die grobe Zuordnung zu einer Lastklasse
kann anhand von Tabelle 2 erfolgen.
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| Fahrbahnen
mit Pflasterbefestigung |
| Lastklassen III: |
Hauptverkehrsstraßen, Industriestraßen
und -flächen, Fahrstreifen in Busbahnhöfen,
Zufahrten zu LKW - Abstellflächen und zu
Nebenanlagen mit überwiegendem Schwerverkehr. |
| Lastklasse IV: |
Sammelstraßen, Fußgängerzonen
mit schwerem Ladeverkehr, ständig benutzte
Parkflächen für LKW- und Busverkehr,
Verkehrsflächen in Nebenanlagen für
PKW und LKW, Haltestreifen in Busbahnhöfen,
Busbuchten. |
| Lastklasse V: |
Siedlungsstraßen, Fußgängerzonen
mit Ladeverkehr, ständig benutzte Parkflächen
für PKW-Verkehr und geringen LKW- und Busverkehr. |
| Lastklasse VI: |
Häufig befahrene Wohnwege
mit gelegentlichem LKW-Verkehr, ständig
benutzte Parkflächen für PKW - Verkehr
und gelegentlichen LKW- und Busverkehr, Verkehrsflächen
in Nebenanlagen, für PKW-Verkehr. |
| Lastklasse VII: |
Schwächer
befahrene Flächen bzw. Straßen und
Wege mit fallweisem LKW-Verkehr, keine Belastungsspitzen
im Frühjahr. |
| Rad- und Gehwege mit Pflasterbefestigung |
Rad- und Gehwege, PKW- und
LKW-Benützung nur in Ausnahmefällen
(Straßenbetriebsdienst, Einsatzfahrzeuge). |
| Tabelle 2: Überschlägige Lastklassenzuordnung |
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Nach Möglichkeit sollte jedoch versucht werden,
die tatsächliche Verkehrsbelastung genauer zu
ermitteln. Der für die Bemessung maßgebende
Lastverkehr wird dabei in äqquivalente Übergänge
einer Bezugsachslast (Normachslast) umgerechnet und
als Bemessungsnormlastwechsel (BNLW) ausgedrückt.
Für den Regelfall erfolgt diese Ermittlung der
Bemessungsnormlast- wechsel
nach der RVS 3.63 unter Zugrundelegung des JDTLVges-Wertes
(LKW und Busse pro 24 Stunden, im gesamten Querschnitt,
in beiden Richtungen). Genähert kann für
zweistreifige Straßen und eine übliche
Zusammensetzung des Schwerverkehrs damit die Lastklassenzuordung
nach Tabelle 3 erfolgen und daraus die zugehörige
Zahl der Bemessungsnorm-
lastwechsel (BNLW) entnommen werden. |
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| JDTLVges (LKW/24
Std.) |
201 - 1000 |
51 - 200 |
26
- 50 |
10
- 25 |
 10
|
| Lastklassen |
III |
IV |
V |
VI |
VII |
| BNLW 20 (Jahre) |
> 4.105-1,3.106 |
> 1.105-
4.106 |
> 5.104-1.105 |
> 2.104-
5.104 |
2.104 |
| Tabelle 3: Lastklasseneinteilung
für Fahrbahnen mit Pflasterbefestigung |
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Wenn
im Einzelfall andere Bedingungen vorliegen, wie z.B.
einstreifiger Querschnitt, ungleichmäßige
Verteilung der Belastung auf beide Fahrtrichungen
oder überproportionaler Anteil an Schwerlastfahrzeugen,
ist die Zuordung zu den Lastklassen direkt über
den JDTLV-Wert nicht zulässig. Sie darf in diesem
Fall nur über den gemäß RVS 3.63 errechneten
BNLW-Wert erfolgen. |
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Weist
das maßgegebene LKW-Kollektiv einen überproportional
hohen Anteil an Schwerlastfahrzeugen auf oder sind
lokale Schwerverkehrserreger vorhanden, kann die
Ermittlung der Fahrzeugarten und Achslasten mit
einer Abschätzung der Fahrtenzahlen pro Tag
auf dem höchstbelasteten Fahrstreifen erforderlich
sein, damit eine fahrzeugbezogeneUmrechnung auf
Normlastwechsel erfolgen kann. Aus Tabelle 4 können
Richtwerte für diese Umrechnung von Fahrzeugübergängen
auf Normlastwechsel entnommen werden (Fahrzeug-Äquivalenzfaktor).
Die Zahl der Bemessungsnormlastwechsel errechnet
sich
aus
| BNLW = |
i |
(FZi • ÄFi)
• d • n • S |
mit FZi = Zahl der Fahrten des Fahrzeuges
i pro Tag
ÄFi = Fahrzeugäquivalenzfaktor
des Fahrzeugesi NLW
pro Fahrt
d = Anzahl der maßgebenden Tage pro Jahr
n = Bemessungslebensdauer in Jahren
S = Spurvariationsfaktor
0,75 bei Fahrstreifenbreite > 3,5
m
0,90 bei Fahrstreifenbreite 3,0 m bis 3,5 m
1,00 bei Fahrstreifenbreite < 3,0 m
Ein erwarteter Zuwachs des Verkehrsaufkommens kann
entweder durch den Ansatz einer entsprechend höheren
Fahrtenzahl FZi oder über einen
Zuwachsfaktor gemäß RVS
3.63 berücksichtigt werden.
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| Fahzeug |
Ges.
Gew. (t)
|
Achslasten
(t) |
NLW/
Fahrt |
| 2-Achs-LKW
|
ø |
ø |
.
|
| leer
voll
überlad. |
9
16
19 |
3
6
7 |
6
10
12 |
. |
0,14
1,13
2,31 |
| 3-Achs-LKW |
ø |
øø |
. |
| leer
voll
überlad. |
9
22
26 |
3
6
7 |
6
16
19 |
. |
0,03
0,71
2,31 |
| 4-Achs-LKW
Zug |
ø |
ø |
ø |
ø |
. |
| leer
voll
überlad. |
13
32
13 |
3
6
3 |
6
10
6 |
2
8
2 |
2
8
2 |
0,14
1,95
0,14 |
| 5-Achs-LKW
Zug
|
ø |
øø |
ø |
ø |
. |
| leer
voll
überlad.
|
13
38
44 |
3
6
7 |
6
16
19 |
2
8
9 |
2
8
9 |
0,03
1,53
2,71 |
| 5-Achs-LKW
Sattelzug
|
ø |
øø |
. |
øø
|
. |
| leer
voll
überlad. |
17
38
43 |
3
4
5 |
7
17
19 |
. |
7
17
19 |
0,05
1,51
2,36 |
| Tabelle 4: Normlastwechsel pro
Überfahrt für ausgewählte Fahrzeuge
(Beispiele) |
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Da in der Bautypentafel (Bild 4) von einer gleichmäßig
über das Jahr verteilten Belastung ausgegangen
wird, darf eine ungleichmäßig verteilte
Gesamtbelastung mit Belastungsspitzen in der Frühjahrsperiode
nicht als Eingangsgröße herangezogen
werden. In diesem Fall muß fiktiv davon ausgegangen
werden, daß die während der Belastungsspitze
im Frühjahr aufgetretene Belastung in gleicher
Höhe das ganze Jahr über stattfindet.
Damit ergibt sich eine wesentlich größere
maßgebende Verkehrsbelastung (Bemessungsverkehrsbelastung)
als Eingangswert.
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Standardaufbauten mit Pflasterbefestigungen
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In Bild 4 sind analog zur Methodik der RVS 3.63
Stand-
artaufbauten für Fahrbahnen mit Pflasterbefestigung
dargestellt. Dabei wurde von folgenden Grundgrößen
augegangen:
Untergrundtragfähigkeit:
Ev1,UP > 35 MN/m² (analog
RVS 3.63). Wird auf dem Unterbauplanum trotz ausreichender
Verdichtung nur ein
Ev1-Wert von 25 MN/m² erreicht,
der grundsätzlich den Anforderungen der RVS
8.24 entspräche (siehe Tabelle 1), kann das
Tragfähigkeitsniveau im Regelfall durch Aufbringen
von ca. 15 cm Tragschichtmaterial (Unterbettung)
auf den Eingangswert von Ev1 = 35 MN/m²
angehoben werden. Andernfalls sind andere Maßnahmen
zur Sicherstellung der geforderten Mindestragfähigkeit
notwendig (Bodenauswechslung, Stabilisierung).
Verkehrsbelastung: Die Verkehrsbelastung
wird durch die
Ermittlung der Bemessungsnormlastwechsel (BNLW)
bzw.
die Zuordnung zu einer Lastklase gemäß
Punkt 2.3.1
berücksichtigt.
Bautypen: Es werden drei Bautypen
unterschieden. Die dabei
verwendeten Materialien müssen den Anforderungen
der
entsprechenden RVS genügen.
Bautype 1P: Pflasterdecke auf bituminöser
Tragschicht und (oberer und unterer) ungebundener
Tragschicht.
Bautype 2P: Pflasterdecke auf ungebundener
(oberer und unterer) Tragschicht.
Bautype 3P: Pflasterdecke auf zementstabilisierter
Tragschicht.
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Hinweise zur Anwendung der Bautypentafeln
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Die Angaben für Lastklasse III und IV gelten
für Verkehrsflächen mit größerer
Verkehrsbelastung im Ortsbereich. Hierfür ist
der besonders belastbare Ankerverbundstein geeignet.
Schwer belastete Industrieflächen werden in
der Regel durch Lastklasse III abgedeckt. Treten
extrem hohe Rad- oder Punktlasten auf (z.B. Container-Stapler,
Abstützungen) sind gesonderte analytische Bemessungsberechnungen
durchzuführen.
Aus wirtschaftlichen Überlegungen wird Bautype
1P (Pflaster-
decke auf bituminöser und ungebundener Tragschicht)
für die Lastklassen V bis VI nicht vorgesehen.
Die Dickenfestlegungen für zementstabilisierte
Tragschichten
in der Bemessungstabelle (Bild 4) gelten für
Schichten,
die im Zentralmischverfahren hergestellt und mit
dem Fertiger
oder Grader eingebaut werden.
TOP
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Herstellung |
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Die Pflastersteine werden in
der Regel in einem Pflasterbett
verlegt, dessen Oberfläche mit der gleichen
geforderten Quer-
neigung und dem gleichen geforderten Genauigkeitsgrad
wie die Pflasteroberfläche hergestellt werden
muß.
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Unterlage
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Der möglichst hohen Tragfähigkeit der
ungebundenen Trag-
schichten kommt im Hinblick auf ihre Funktion als
Unterlage für die darüberliegenden bituminösen
oder zementstabilisierte Trag-
schicht bzw. Pflasterdecke eine große Bedeutung
zu. Wichtig ist der Einbau in nicht zu dicken Lagen
(ca. 15 cm bis 20 cm) und die ausreichende Verdichtung.
Die projektsgemäße Höhenlage und
die entsprechende Ebenheit ist verstärkt zu
berücksichtigen und auch zu prüfen. Ein
Aus-
gleich vorhandener Unebenheiten bzw. Mulden in der
Unterlage durch den darüberliegenden Bettungssand
(bzw. Splittbett) ist jedenfalls zu vermeiden, da
dadurch lokale Setzungen im Pflaster praktisch vorprogrammiert
werden. Die Tragschichten müssen genügend
breit ausgeführt werden, um eine ausreichende
Unterlage für die seitlichen Randeinfassungen
zu bilden. Ein zu schwerer bzw. spurfahrender Baustellenverkehr
auf den Tragschichten, besonders auf den gebundenen
Tragschichten,
sollte hintangehalten werden, um eine Überbeanspruchung
dieser
Schichten in dieser Zwischenausbaustufe zu vermeiden.
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Bettung
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Der richtigen Wahl und Einbringung der Pflasterbettung
kommt große Bedeutung im Hinblick auf das
Gebrauchsverhalten zu, da ein erheblicher Anteil
der verkehrsbedingten Verformungen von Pflasterdecken
der Verformung des Bettungssandes zuzuschreiben
ist. Es ist zweckmäßig, für die
Pflasterbettung Splitt 2/5 mm in einer Dicke von
ca. 30 mm (in verdichtetem Zustand) vorzusehen.
Größere Dicken führen zu bleibenden
Verformungen unter Verkehr, geringere Dicken erschweren
die Ausbildung des erwünschten Verbundes zwischen
den einzelnen Pflastersteinen.
Die Herstellung des Pflasterbettes kann auch mittels
Fertiger erfolgen. Die dadurch erzielte Verdichtung
der Unterlage ist von Vorteil. Das Betreten des
fertigen Pflasterbettes ist jedenfalls zu vermeiden.
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Verlegung
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Die Pflastersteine werden fluchtgerecht
und an den Fugen höhengleich im entsprechenden
Verband auf das vorbereitete Pflasterbett
verlegt. Bei Verbundpflastersteinen sind gegebenenfalls
besondere Verlegeanweisungen der Hersteller zu beachten.
Es kann zweckmäßig sein, den erforderlichen
Abstand der Randeinfassungen durch Auslegen einzelner
Steinzeilen vorher zu ermitteln. Die Pflastersteine
werden von der bereits verlegten Fläche aus
(vor Kopf) verlegt und abgerüttelt. Bei größeren
Flächen ist die maschinelle Verlegung (Verlegekarren,
Verlegemaschine) von Vorteil. Dabei muß die
Palettengröße auf das Verlegegerät
abgestimmt sein.
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Fugenfüllung
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Zur Fugenverfüllung wird feines, möglichst
scharfkantiges Material verwendet. Es kommt in der
Regel Fugensand 0/2 mm bis 0/3 mm mit wenig Feinanteil
zur Anwendung, der in die Fugen eingebürstet
wird. Um eine optimale Füllung zu erreichen,
sollen dabei sowohl Steine als auch der Fugensand
möglichst trocken sein. Die Fugenbreite beträgt
3 mm bis 5 mm. Das Schließen der Fuge sollte
kontinuierlich mit dem Fortschreiten des Verlegens
erfolgen.
Nach dem Schließen der Fugen ist die Pflasterdecke
gleichmäßig von den Rändern beginnend
zur Mitte hin bis zur Standfestigkeit abzurütteln.
Dazu sollten Rüttelgeräte, deren Bodenplatte
mit Kunststoff versehen ist, eingesetzt werden.
Nach dem Abrütteln werden die Fugen wiederum
vollständig gefüllt. Dazu wird Fugensand
auf der Fläche verteilt und eingebürstet.
Werden
die Pflasterfugen mit Fugenvergußmassen vergossen,
sind Fugenbreiten von mindestens 8 mm einzuhalten.
Auch in diesem Fall ist es erforderlich, die Fugen
vor dem Abrütteln mit Sand auszufüllen
und vor dem Vergießen mindestens 30 mm tief
freizumachen. Die Verkehrsfreigabe kann unmittelbar
nach Abschluß der Herstellungsabreiten erfolgen.
Wichtig:
Bei versickerfähigen Pflasterflächen (z.B.:
SICKERDRAIN)
hat die Fugenverfüllung mit einem Splitt (Korngröße
2/5 mm) zu erfolgen.
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Hinweise für die Ausschreibung

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Das Planum für die jeweils
aufzubringenden Schichten muß un-
mittelbar vor deren Einbau den jeweiligen Abnahmebedinungen
entsprechen. Bei Frostschutzschichten und Tragschichten
(ausgenommen bituminöse Tragschichten), die
nach Quadrat-
meter ausgeschrieben sind, gilt bei trapezförmigem
Querschnitt die mittlere Breite als Verrechnungsbreite.
Um eindeutige Voraussetzungen für die Kalkulation
zu schaffen, ist bei den einzelnen Positionen eine
Unterscheidung zu treffen zwischen Arbeiten, die
im Bereich von Fahrbahnen und solchen, die im Bereich
von sonstigen Anlagen auszuführen sind. Die
entsprechenden Angaben für „Fahrbahnen“
bzw. für „Gehsteige“ usw. sind
vom Ausschreibenden in die dafür vorgesehene
Textlücke einzutragen.
Die folgenden Muster-LB-Positionen stellen eine
Auswahl aus den Positionen der Richtlinien RVS 7.05.01
(Planum), RVS 7.05.11 (Ungebundene Tragschichten),
RVS 7.05.12 (Ungebundene obere Tragschichten aus
zentralgemischten Kantkörnungen), RVS 7.05.13
(Zementstabilisierte Tragschichten), RVS 7.05.14
(Bituminöse Tragschichten) bzw. des LB-H für
Pflasterarbeiten und Pflasterprodukte dar. lm Bedarfsfall
ist auf die vollständige Leistungsbeschreibung
der jeweiligen Richtlinie zurückzugreifen.
|
| RVS |
Position |
Beschreibung
der Leistung
|
Einheit |
 |
| 7.05.01 |
5,011 |
Unterbauplanum für
...... herstellen |
m² |
| 7.05.01 |
5,111 |
Frostschutzschicht (untere
Tragschicht) im verdichteten
Zustand ... cm dick für ......... herstellen
|
m² |
| 7.05.11 |
5,115 |
obere Tragschicht im verdichteten
Zustand ... cm dick für
............. herstellen unter Verwendung von
A Rundkörnungen
B Kantkörnungen
C Rund- oder Kantkörnungen oder einem Gemisch
aus beiden |
m² |
| 7.05.12 |
5,121 |
obere Tragschicht aus zentralgemischten
Kantkörnungen im
verdichteten Zustand ... cm dick für .............
herstellen |
m² |
| 7.05.13 |
5,131 |
Zementstabilisierte Tragschicht
im Zentralmischverfahren im verdichteten Zustand
... cm dick einschließlich Nachbehandlung
durch Aufsprühen von mind. 0,8 kg/m²
instabiler Bitumenemulsion (50 bis 60%) für
........ herstellen. Das Liefern des Zementes
wird nach LB-Position 5,135 vergütet.
|
m² |
| 7.05.13 |
5,135 |
Zement liefern für Zementstabilisierungen.
Der Einheitspreis beinhaltet das Liefern frei
Verwendungsstelle einschließlich aller
Ladearbeiten. |
t |
| 7.05.14 |
5,141 |
Bituminöse Tragschicht,
Typ BTS ..., im verdichteten Zustand ... cm
dick in ..... Lage(n)
A unter Verwendung von Bitumen B ... für
...... herstellen
B unter Verwendung von Gesteinsmaterial mit
einem LA-Wert von
max. ... und von Bitumen B ... für ........
herstellen |
m² |
Für Pflasterarbeiten werden die einzelnen
Detail-Positionen meist aus den unternehmensspezifischen
Ergänzungstexten zur LB-H angeführt.
Für weitere Positionen ist auf das vollständige
Werk zurückzugreifen. Diese Unterlagen
werden von den einzelnen anbietenden Unternehmen
meist produktspezifisch, z.B. auf CDRom oder
als Download im Internet, zur Verfügung
gestellt.. |
|
|
Literatur |
|
|
| |
| Bauberatung
Zement: |
Betonsteinpflaster
und Tragschicht als System.
Arbeitsblätter Straßenbau Nr. 17/90,
Bundesverband der Deutschen
Zementindustrie e.V., Köln. |
| CCAA: |
Interlocking
Concrete Road Pavements, AGuide to Design and
Construction. Cement und Concrete Association
of Australia, Sydney, 1986 |
| LITZKA, J.
u. O. PREGL: |
Pflasterdecken
aus UNI-Ökostein. Untersuchung zur Anwendung
und Bauausführung. Studie (unveröffentlicht),
Wien 1989. |
| LITZKA, J.: |
J.: Befestigung
von Verkehrsflächen mit Betonverbundsteinen.
Zement und Beton 3/1990. |
|
Merkblatt für |
Flächenbefestigungen
mit Pflaster- und Plattenbelägen, Ausgabe
1989. Forschungsgesellschaft für das Straßenund
Verkehrswesen, Köln. |
| RADA, R. G.,
et al.: |
Structural
design of Concrete block pavements. Joum. of
Transport. Engg., No. 5/1990. |
| REHBEIN, K.-H.: |
Untersuchung
zum Lastverteilungsvermögen von Betonsteinpflasterdecken,
Schriftenreihe des Institutes für Straßenwesen
und Eisenbahnbau der Ruhr-Universität Bochum,
Heft 2, 1988. |
| RStO-88/89, |
Richtlinien
für die Standardisierung des Oberbaues
von Verkehrsflächen, Ausgabe 1986, ergänzte
Fassung 1989. Forschungsgesellschaft für
das Straßen- und
Verkehrswesen, Köln. (in Überarbeitung) |
| SHACKEL, B.: |
Handbuch Betonsteinpflaster.
Bemessung, Konstruktion, Ausführung. Beton
Verlag, Düsseldorf 1996 |
| SHACKEL, B.,
LITZKA, J. u. ZIEGER, M. .: |
Testergebnisse
zur Steifigkeit von Pflasterflächen. Betonwerk
+ Fertigteiltechnik,
Heft 4/2000 |
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Zitierte Richtlinien
und Normen: |
RVS,
Richtlinien und Vorschriften für
den Straßenbau. Hrsg. von der Forschungsgemeinschaft
Straße und Verkehr gem. mit dem BMVIT,
Wien.
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| RVS 3.63: |
Bautechnische
Details, Oberbau 1998. |
| RVS 7.05.01: |
Oberbauarbeiten
(ohne Deckenarbeiten), Vorarbeiten, Planum,
1983. |
| RVS 7.05.11: |
Oberbauarbeiten
(ohne Deckenarbeiten), Tragschichten, ungebundene
Tragschichten, 1983/1990. |
| RVS 7.05.12: |
Oberbauarbeiten
(ohne Deckenarbeiten), Tragschichten, ungebundene
obere Tragschicht aus zentralgemischten Kantkörnungen,
1983/1990. |
| RVS 7.05.13: |
Oberbauarbeiten
(ohne Deckenarbeiten), Tragschichten, Zementstabilisierte
Tragschichten, 1983/1990. |
| RVS 7.05.14: |
Oberbauarbeiten
(ohne Deckenarbeiten), Tragschichten, Bituminöse
Tragschichten, 1983/1990. |
| RVS 8.24: |
Erdarbeiten,
1979. |
| RVS 8S.05.11: |
Oberbauarbeiten
(ohne Deckenarbeiten), Tragschichten, ungebundene
Tragschichten, 1997. |
| RVS 8.513: |
Oberbauarbeiten
(ohne Deckenarbeiten), Tragschichten, Zementstabilisierte
Tragschichten, 1987. |
| RVS 8S.04.11: |
Oberbau, Baustoffe,
Anforderungen an Asphaltmischgut |
| RVS 8S.06.4: |
Deckenarbeiten:
Pflasterstein- und Pflasterplattendecken, Randeinfassungen
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| EBENSEER
Ergänzungstexte zur LB-H, LG 13, Außenanlagen,
Wien, 2004 |
| ÖNORM B3306: |
Prüfung der Frost-, Tausalzbeständigkeit
von vorgefertigten Betonerzeugnissen, 1982. |
| ÖNORM
B3258: |
Vorgefertigte
Betonerzeugnisse zur Befestigung von Verkehrsflächen,
1990. |
| ÖNORM B4417: |
Erd- und Grundbau, Untersuchung
von Böden, Lastplattenversuch, 1979. |
| ÖNORM
B4418: |
Erd- und Grundbau,
Untersuchung von Bodenproben, Proctorversuch,
1981. |
TOP
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Technische Bearbeitung |
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Durch o. Univ. Prof. Dipl. Ing. Dr. Johann LITZKA,
Technische Universität Wien, Institut für
Straßenbau und Straßenerhaltung, im Auftrag
der EBENSEER Betonwerke GmbH. |
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Bautypenblatt
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x) muss dränagierend sein. Drainasphalt
lt. Tabelle oder besser Pflaster-Drainbeton mit
mind. 15 cm Stärke.
1) Bei besonders schweren Belastungen wie z.B. Containerflächen
mit punktförmiger oder hoher Schub -bzw. starker
Horizontalbeanspruchung kann der Einsatz von 10
cm dicken UNI-, COLOC- oder Ankerverbund - Pflastersteinen
vorteilhaft sein.
2) oder Platten > 8 cm
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Containerabstellplätze

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Containerstapler über 100 to Gesamtlast!
TOP
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Ordnungshilfen |
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Markierungs- und Nummerierungsmöglichkeiten
bei Pflastersteinen
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Hohe Punktlasten
durch kleine Stellfüße bei
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| ...Containern |
...abgehängten
Sattelauflegern |
Südautobahn A2 Raststätte
Schütt
bei Arnoldstein im Gailtal / Kärnten
LKW-Züge sind oft bis zu 14
Tagen an gleicher Stelle |
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