Wohnbau
mit zementgebundenen Baustoffen: Hauskanalanlagen
Bitte
wählen Sie...
Allgemeines
Mit Hilfe der Hauskanalanlagen werden alle
Abwässer, die in einem Gebäude
anfallen sowie die Dachwässer (Regen- und Schmelzwässer)
schadlos aus dem Gebäude geleitet. Je Abwasserart
und nach örtlicher Situation werden sie entweder
mit oder ohne Vorbehandlung in eine öffentliche
Kanalisation oder in ein nahe liegendes Gewässer
eingeleitet oder auf dem eigenen Grundstück
versickert. Falls keine dieser Möglichkeiten
gangbar erscheint, können die Abwässer
auch in dichten Sammelbehältern („Senkgruben“)
gesammelt und nach Bedarf von
hierzu befugten Unternehmen mittels Räumfahrzeugen
abtransportiert und einer geordneten Behandlung
zugeführt werden. Jedenfalls muss die vorgesehene
Lösung dem Baubewilligungsverfahren
unterzogen werden und fallweise sind je nach Örtlichkeit
und Umweltsituation auch noch weitere Bewilligungen
(z. B. wasserrechtliche Bewilligung) vor Baubeginn
einzuholen.
Im Allgemeinen werden die Kanalanlagen
zumindest bei größeren Bauten im vertikalen
Bereich von Installationsfirmen (Haustechnik) gebaut
und ab dem „Aufstandsbogen“
(Übergang in die nahezu horizontale Richtung)
im Zuge der Rohbauerrichtung von Bauunternehmen.
Der ganze Themenkreis ist genau durch Normen
geregelt, wobei die ÖNORM B 2503 grundlegende
Informationen gibt.