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Zum Gelingen einer Betonierung ist das
Zusammenspiel aller Beteiligten – vom
Planer des Bauwerks über den Betonhersteller
bis zum Verarbeiter des Betons – besonders
wichtig. Einzelne kleine Fehler, von welchem
Beteiligten auch immer, können sich summieren
und zu kleineren oder größeren
Schadensfällen führen. Im einfachsten
Fall wird dieser „nur“ zu einem
Preisabzug führen; im schlimmsten Fall
kann es zu Personenschaden und/oder Abtrag
des Bauwerkes kommen.
Die häufigsten Fehler bei Betonierungsarbeiten
und die daraus ableitbaren Regeln für
korrekte Durchführung dieser Arbeiten
lassen sich in folgende zeitlich ablaufende
Systemgruppen zusammenfassen:
Auswahl der Betonsorte
Zusammensetzung des Betons
Dosieren und Mischen des Betons
Transport und Förderung des Betons
Schalung
Bewehrung
Verarbeitung
Nachbehandlung
Zur Vermeidung von Minderqualitäten (z.B.
Lunker, Nester, Minderfestigkeiten, Abwitterungen
usw.) gilt es daher in der täglichen
Praxis die Grundregeln für das richtige
Betonieren in allen Systemgruppen genau zu
beachten.
Das Ziel:
Die richtig zusammengesetzten Betone homogen
zu Mischen, ohne Entmischungen in das Bauteil
einzubringen und diesen so lange zu schützen
bis die benötigten Betoneigenschaften
erreicht sind.0. |