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Beton ist ein formbarer
Baustoff, bei dem Gesteinskörner durch
ein Bindemittel dauerhaft verbunden werden.
Es handelt sich also um ein System aus zwei
Komponenten.
Prinzipiell kann man Betone mit verschiedenen
Bindemitteln herstellen: mit Zement (+ Wasser),
mit Bitumen (für Asphaltbeton),
Kunststoffen (Polymerbeton)
oder mit Schwefel (Schwefelbeton).
Im Allgemeinen denkt man aber, wenn von Beton
die Rede ist, an den wichtigsten Beton, den
Zementbeton.
Zementbeton besteht aus Bindemittel
(Zement, dem ein hydraulischer Zusatzstoff
beigegeben werden kann), Wasser und Gesteinskörnungen,
sowie eventuell Zusätzen zur Beeinflussung
bestimmter gewünschter Eigenschaften.
Das Bindemittel, das die Körner miteinander
verkittet, ist der aus Wasser
und Zement (und eventuell Zusatzstoffen) gebildete
Bindemittelleim. Beim Erhärten
wird der Bindemittelleim zu Bindemittelstein.

Es ist leicht vorstellbar, dass ein mit nur
wenig Wasser verdünnter "Leim”
mehr Klebekraft hat als einer, der stärker
verdünnt ist. Zementleim mit weniger
Wasser ergibt darum einen festeren Beton.
Zement bzw. Beton erhärtet nicht
mit Hilfe der Luft bzw. durch „Trocknen“,
sondern durch Reaktion des Zementes mit Wasser.
Dabei wird ein Teil des Anmachwassers gebunden.
Darum kann Beton auch unter Wasser erhärten,
der Zementstein ist in Wasser
nicht löslich. Diese Eigenschaften des
Zementes kennzeichnen ihn als „hydraulisches”
Bindemittel.
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